Sebastian Selle

04Eigene Projekte

Gebaut, weil ich
es selbst brauche

Sprunghelden und das Waidbuch kommen aus zwei meiner Passionen: dem Skydiving und der Jagd. In beiden steckt viel Papierkram mit Fristen, und beide Apps sollen ihn kleiner machen.

Skydiving

Sprunghelden

Das digitale Sprungbuch für Fallschirmspringer, vom ersten AFF-Level bis zur Verwaltung einer ganzen Dropzone.

  • Sprünge mit Disziplin, Höhen, Bericht und Video, die Freifallzeit wird ausgerechnet
  • AFF-Ausbildung Level für Level, mit Freigabe durch den Instructor
  • Erinnerung an Reserve-Repack und AAD-Wartung
  • „Springen heute?“: Wetter für bis zu drei Dropzones im Vergleich
  • Statistiken, Sprungkarte und das ganze Logbuch als PDF
  • Für Vereine: Mitglieder, Preislisten und Sprungkonten

Jagd

Waidbuch

Jagdtagebuch, Schießbuch und Waffenschrank in einer App. Erinnert an Fristen, prüft Jagdzeiten und hat die Unterlagen bereit, wenn die Behörde kontrolliert.

  • Jagdtagebuch mit Wind, Wetter und Mond
  • Warnung bei Schonzeit, in allen 16 Bundesländern
  • Schießbuch mit Schusszähler je Waffe
  • WBK, Erwerbsanzeige und Munition mit ihren Fristen
  • PDFs für die Aufbewahrungskontrolle, Streckenliste und Abschussplan
  • Kostenlos, ohne Abo, ohne Werbung und ohne Tracking

Warum Sprunghelden

Im Fallschirmsport ist das Sprungbuch bis heute aus Papier. Mit der Unterschrift des Instructors erfüllt es seinen Zweck, mehr aber auch nicht: Man kann darin nicht suchen, es gibt keine Auswertung und kein Video. Und wird es nass oder geht verloren, sind die Einträge weg.

Dazu kommen die Fragen rund um den Sprung. Wann muss die Reserve neu gepackt werden, wann ist der AAD fällig, lohnt sich die Fahrt zum Platz bei diesem Wetter? Die Antworten liegen normalerweise in einem Kalender, einer Notiz und einer Wetter-App. Bei Sprunghelden stehen sie an einer Stelle, und für Schüler ist es kostenlos.

Das Papier-Sprungbuch mit Unterschrift gilt in Deutschland weiterhin. Sprunghelden ergänzt es und ersetzt es nicht. Viele führen beides.

Warum das Waidbuch

Nach der Jägerprüfung im September 2026 hatte ich plötzlich jede Menge Papier: Jagdschein, Waffenbesitzkarte, die Erwerbsanzeige mit Zwei-Wochen-Frist, den Schießnachweis, die Aufbewahrung nach § 36 WaffG und Schonzeiten, die in jedem Bundesland anders sind. Für die Prüfung hatte ich das alles gelernt. Im Alltag will ich es aber nicht jedes Mal nachschlagen müssen.

Das Waidbuch behält diese Fristen im Blick, bevor es Ärger gibt. Es warnt, wenn für ein Stück gerade Schonzeit ist, erinnert an Fristen und erstellt die Unterlagen für eine Kontrolle mit einem Klick. Es läuft auf meinem eigenen Server, ohne Cloud-Dienste und ohne Skripte von Dritten. Die Daten sieht nur, wem sie gehören.

WBK und amtliches Streckenbuch bleiben trotzdem nötig. Das Waidbuch ist kein Ersatz für Dokumente, es ist eine Hilfe im Alltag.

Was beide gemeinsam haben

Vier Grundsätze

01

Aus der Praxis

Ich nutze beide Apps selbst. Was im Alltag stört, fällt mir als Erstem auf und wird als Erstes behoben.

02

Erinnern statt suchen

Wartung, Fristen, Nachweise: Beide Apps melden sich rechtzeitig, damit nichts erst im Ernstfall auffällt.

03

Daten bleiben in Deutschland

Beide laufen auf Servern in Deutschland. Keine Werbung, keine Tracking-Cookies.

04

Ehrlich bei den Grenzen

Keine der beiden Apps ersetzt amtliche Dokumente. Beide sagen offen, was sie können und was nicht.

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