Warum Sprunghelden
Im Fallschirmsport ist das Sprungbuch bis heute aus Papier. Mit der Unterschrift
des Instructors erfüllt es seinen Zweck, mehr aber auch nicht: Man kann darin
nicht suchen, es gibt keine Auswertung und kein Video. Und wird es nass oder
geht verloren, sind die Einträge weg.
Dazu kommen die Fragen rund um den Sprung. Wann muss die Reserve neu gepackt
werden, wann ist der AAD fällig, lohnt sich die Fahrt zum Platz bei diesem
Wetter? Die Antworten liegen normalerweise in einem Kalender, einer Notiz und
einer Wetter-App. Bei Sprunghelden stehen sie an einer Stelle, und für
Schüler ist es kostenlos.
Das Papier-Sprungbuch mit Unterschrift gilt in Deutschland weiterhin.
Sprunghelden ergänzt es und ersetzt es nicht. Viele führen beides.
Warum das Waidbuch
Nach der Jägerprüfung im September 2026 hatte ich
plötzlich jede Menge Papier: Jagdschein, Waffenbesitzkarte, die Erwerbsanzeige
mit Zwei-Wochen-Frist, den Schießnachweis, die Aufbewahrung nach § 36 WaffG und
Schonzeiten, die in jedem Bundesland anders sind. Für die Prüfung hatte ich das
alles gelernt. Im Alltag will ich es aber nicht jedes Mal nachschlagen müssen.
Das Waidbuch behält diese Fristen im Blick, bevor es Ärger gibt. Es warnt, wenn
für ein Stück gerade Schonzeit ist, erinnert an Fristen und erstellt die
Unterlagen für eine Kontrolle mit einem Klick. Es läuft auf meinem eigenen
Server, ohne Cloud-Dienste und ohne Skripte von Dritten. Die Daten sieht nur,
wem sie gehören.
WBK und amtliches Streckenbuch bleiben trotzdem nötig. Das Waidbuch ist kein
Ersatz für Dokumente, es ist eine Hilfe im Alltag.